
Die Firma Alma produzierte von 1926 bis 1929 in Courbevoie (Departement Seine bei Paris) Autos von denen das bekannteste der Alma Six war. Der Alma Six war ein zweisitziges Coupé mit einer recht langen Motorhaube und wurde mit einem SechsZylindermotor ausgerüstet, den der französische Ingenieur und Konstruktuer von Flugzeugmotoren Vaslin entwickelt hatte. Dieser Motor hatte einen Hubraum von 1,6 Liter und war technisch vielen Motoren dieser Zeit voraus. Die Kurbelwelle war siebenfach gelagert und jeder Zylinder hatte ein Auslaßventil und zwei Einlaßventile. Die Einlaßventile hatten separate Einlaßkanäle und Vergaser. Diese Konstruktion war so konzipiert, daß bei geringer Leistung des Motors die Gemsichversorgung über den einen, bei hoher Leistung über den anderen Kanal erfolgte. Dadurch wurde der Motor sehr elastisch und der Alma Six benötigte nur ein Zweiganggetriebe. Die Karosserie ruhte auf einemn Leiterrahmen und die Radaufhängung war mit Starrachsen und Blattfedern altmodisch und konventionell. Dafür war der Alma Six bereits mit Trommelbremsen an allen vier Rädern ausgerüstet.